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Vaginismus verstehen – wenn der Körper sich verschließt

Autorenbild: Christian Scharl
Christian Scharl
vor 2 Tagen
8 Min. Lesezeit
Frau hält ein rotes STOP-Schild vor dem Becken als Symbol für Vaginismus, wenn der Körper sich verschließt

Du wünschst dir Nähe, Intimität und vielleicht auch Geschlechtsverkehr. Doch sobald es zur Penetration kommen soll, reagiert dein Körper anders, als du es möchtest. Die Muskulatur spannt sich an, es entstehen Schmerzen oder das Eindringen scheint schlicht unmöglich. Obwohl du es bewusst willst, verschließt sich dein Körper.


Für viele betroffene Frauen ist das schwer zu verstehen. Warum reagiert mein Körper so? Was stimmt da nicht? Und warum lässt sich diese Reaktion nicht einfach durch meinen Willen verändern?

Die Antworten darauf sind oft komplexer, als es zunächst scheint.


In diesem Artikel möchte ich Vaginismus aus der Perspektive der klinischen Sexologie und des Sexocorporel betrachten. Dieser körper- und erfahrungsorientierte Ansatz eröffnet einen ergänzenden Blick auf sexuelle Reaktionen, unbewusste Zusammenhänge und erlernte körperliche Muster.

Gerade wenn medizinische Untersuchungen oder bisherige Behandlungen keine ausreichende Veränderung gebracht haben, kann es hilfreich sein, das eigene körperliche und sexuelle Erleben aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.


Inhaltsverzeichnis


1. Was ist Vaginismus (Scheidenkrampf)?

Vaginismus, häufig auch als Scheidenkrampf bezeichnet, beschreibt eine unwillkürliche Reaktion der Muskulatur rund um den Scheideneingang, durch die vaginale Penetration erschwert oder unmöglich werden kann. Manche Frauen erleben dabei Schmerzen, andere beschreiben das Gefühl, dass sich ihr Körper verschließt oder dass sie wie gegen eine unsichtbare Wand stoßen.

Diese Reaktion kann beim Geschlechtsverkehr auftreten, aber auch beim Einführen eines Tampons, bei einer gynäkologischen Untersuchung oder bei anderen Formen vaginaler Berührung.

Manche Frauen erleben diese Schwierigkeiten bereits seit ihren ersten Versuchen einer vaginalen Penetration, bei anderen entwickeln sich die Beschwerden erst später, nachdem Penetration zuvor möglich war.

Vaginismus ist dabei nicht immer eindeutig von anderen Beschwerden abzugrenzen. Bei Dyspareunie stehen Schmerzen beim Geschlechtsverkehr im Vordergrund, während Vulvodynie länger anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen im Bereich der Vulva bezeichnet. Diese Beschwerden können sich überschneiden und gegenseitig beeinflussen. Deshalb ist eine gynäkologische Abklärung wichtig, um mögliche körperliche Ursachen zu erkennen.


Aus sexologischer Sicht interessiert uns darüber hinaus eine weitere Frage:

Warum reagiert der Körper in einer bestimmten Situation so, obwohl die Frau bewusst etwas anderes möchte?


2. Unwillkürlich und unbewusst – warum verschließt sich der Körper?

Eine Frau kann sich Penetration wünschen, sich auf die Nähe zu ihrem Partner freuen und trotzdem spüren, wie sich ihre Muskulatur unwillkürlich anspannt. Sie entscheidet sich nicht bewusst dafür, ihren Körper zu verschließen. Und dennoch geschieht es.

Dabei ist es wichtig, zwischen unwillkürlich und unbewusst zu unterscheiden.

Unwillkürlich bedeutet, dass eine körperliche Reaktion nicht willentlich gesteuert wird. Unbewusst bedeutet hingegen, dass uns mögliche Zusammenhänge, Erfahrungen oder innere Prozesse, die mit dieser Reaktion verbunden sein könnten, nicht bewusst sind.

Ein Beispiel: Eine Frau wünscht sich sehnlichst ein Kind, doch vaginale Penetration ist für sie nicht möglich. Sie weiß, dass ihre eigene Mutter bei ihrer Geburt beinahe gestorben wäre. Was ihr möglicherweise nicht bewusst ist: Diese Familiengeschichte könnte ihre Vorstellungen von Schwangerschaft und Geburt geprägt haben. Vielleicht sind damit Ängste verbunden, die sie selbst noch nie bewusst wahrgenommen hat.

Ob tatsächlich ein solcher Zusammenhang besteht, lässt sich nicht aus der Geschichte allein ableiten. Nicht hinter jedem Vaginismus verbirgt sich eine traumatische Erfahrung oder ein unbewusster Konflikt. Auch körperliche Schmerzen, erlernte Reaktionsmuster und viele andere Faktoren können eine Rolle spielen.


Aus sexologischer Sicht geht es deshalb nicht darum, dem Körper vorschnell eine bestimmte Botschaft zuzuschreiben. Vielmehr möchten wir verstehen, welche individuellen Erfahrungen, Empfindungen und körperlichen Reaktionen miteinander verbunden sein könnten.


Denn was sich unserem bewussten Willen entzieht, kann durch ein besseres Verständnis des eigenen Körpers und durch neue Erfahrungen möglicherweise beeinflussbar werden.


3. Vaginismus – mögliche Ursachen und sexuelle Lerngeschichte

Wie wir unseren Körper und unsere Sexualität erleben, ist nicht ausschließlich angeboren. Vieles entwickelt sich im Laufe unseres Lebens durch Erfahrungen, Wahrnehmungen und Lernprozesse.

Schon früh entstehen Vorstellungen darüber, wie wir unseren Körper sehen und was wir mit ihm verbinden. Wurde über Sexualität offen gesprochen oder war sie mit Scham und Unsicherheit verbunden? Durften wir unseren Körper neugierig entdecken? Welche Erfahrungen haben wir mit Berührung, Nähe und unseren eigenen Grenzen gemacht?

All das kann beeinflussen, wie wir unsere Sexualität erleben. Auch unangenehme oder schmerzhafte Erfahrungen können dazu führen, dass unser Körper in bestimmten Situationen mit Anspannung oder Vermeidung reagiert.

Ein wichtiger Gedanke der klinischen Sexologie ist, dass sich unser sexuelles Erleben durch Lernen und neue Erfahrungen verändern kann. Dabei geht es nicht nur um Gedanken und Gefühle, sondern ebenso darum, wie wir unseren Körper wahrnehmen, bewegen und einsetzen.

Auch zwischenmenschliche und emotionale Aspekte können unsere körperlichen Reaktionen beeinflussen. So kann sich dieselbe Berührung je nach Situation und Gegenüber unterschiedlich anfühlen. Das betrifft nicht nur Vaginismus, sondern auch sexuelle Lust, Erregung und das Erleben von Schmerzen beim Sex.


Vaginismus hat nicht die eine Ursache. 


Körperliche Voraussetzungen, Schmerzen, Erfahrungen, Erwartungen und erlernte Reaktionsmuster können auf unterschiedliche Weise zusammenwirken.

Deshalb geht es in der sexologischen Beratung nicht darum, nach einer vermeintlich verborgenen Ursache zu suchen, sondern die individuelle Geschichte und das körperliche Erleben einer Frau differenziert zu verstehen.


4. Den eigenen Körper und Beckenboden besser wahrnehmen

Hast du schon einmal bemerkt, dass du unbewusst deine Schultern hochziehst oder deinen Bauch anspannst? Oft fällt uns eine solche Anspannung erst auf, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten. Ähnlich kann es mit unserer Beckenbodenmuskulatur sein. Doch wie gut kennen wir eigentlich diesen Teil unseres Körpers?

In der Sexualität spielt die bewusste Wahrnehmung und Aneignung des eigenen sexuellen Körpers eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur darum, die Anatomie zu kennen, sondern den eigenen Körper zu spüren, seine Reaktionen kennenzulernen und zunehmend Einfluss darauf nehmen zu können.

Manchmal kann es hilfreich sein, eine Muskelspannung zunächst bewusst zu erzeugen, um anschließend das Loslassen besser wahrzunehmen. Auch unsere Atmung, Körperhaltung und Beckenbewegungen können beeinflussen, wie wir uns und unsere Empfindungen erleben.

Ein weiterer Schritt kann darin bestehen, die eigene Vagina bewusster kennenzulernen. Nicht nur zu wissen, wo sie sich befindet, sondern diesen Teil des Körpers auch über eigene Empfindungen, Bewegungen und Berührungen zu entdecken und zunehmend als vertraut zu erleben.

Das nennen wir Körperaneignung: Unseren Körper nicht nur zu besitzen oder anatomisch zu kennen, sondern ihn bewusst wahrzunehmen und seine Möglichkeiten zu entdecken.


Dabei geht es nicht darum, den Körper zu etwas zu zwingen, sondern ihm neue Erfahrungen zu ermöglichen. 


Denn je besser wir unseren Körper kennenlernen, desto mehr Möglichkeiten können sich eröffnen, seine Reaktionen zu verstehen und mitzugestalten.


5. Aufnehmen statt Eindringen – Sexualität aktiv und lustvoll erleben

Wenn wir über Geschlechtsverkehr sprechen, verwenden wir häufig das Wort „Eindringen“. Schon diese Formulierung vermittelt eine bestimmte Vorstellung: Etwas dringt in die Frau ein, während sie es geschehen lässt.


Doch was wäre, wenn wir diese Vorstellung einmal umkehren?

Statt „Etwas dringt in mich ein“ könnte eine Frau sagen: „Ich nehme etwas in mich auf.“


Dieser kleine Unterschied in der Formulierung kann einen großen Unterschied im eigenen Erleben bedeuten.

Denn etwas aufzunehmen ist nicht zwangsläufig ein passiver Vorgang. Eine Frau kann selbst bestimmen, ob, wann und wie sie etwas vaginal aufnehmen möchte. Sie kann ihre Bewegungen, ihre Atmung und ihre Muskulatur bewusst einsetzen und damit die Erfahrung aktiv mitgestalten.

Diese Fähigkeit nennen wir aktive Rezeptivität.

Doch selbst wenn es gelingt, etwas problemlos vaginal aufzunehmen, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich auch angenehm anfühlt.


Und genau hier liegt ein weiterer wichtiger Schritt:

Aus dem bloßen Zulassen kann ein bewusstes, angenehmes und vielleicht sogar lustvolles Erleben werden.


Durch das Entdecken der eigenen Empfindungen, unterschiedliche Bewegungen und neue körperliche Erfahrungen kann eine Frau herausfinden, was sich für sie gut anfühlt und wie sie selbst Einfluss auf ihre sexuelle Erregung und Lust nehmen kann.

Dabei muss Penetration keineswegs das Ziel jeder Frau sein. Entscheidend ist vielmehr, die eigenen sexuellen Möglichkeiten kennenzulernen und selbstbestimmt entscheiden zu können, was man erleben möchte.


6. Sexologische Körperarbeit bei Vaginismus – wenn Berührung neue Erfahrungen ermöglicht

Manchmal verstehen wir mit dem Kopf bereits sehr viel. Wir wissen, dass eine Berührung angenehm sein könnte, dass keine Gefahr besteht und dass wir uns eigentlich entspannen möchten. Und dennoch reagiert unser Körper anders.

Denn etwas zu verstehen und etwas tatsächlich zu spüren, sind zwei unterschiedliche Erfahrungen.

In der sexologischen Beratung können wir solche Zusammenhänge gemeinsam erkunden. Durch Gespräche, Körperwahrnehmung sowie angeleitete Atem- und Bewegungsübungen können Frauen lernen, ihre körperlichen Reaktionen besser wahrzunehmen und zunehmend selbst zu beeinflussen.

Doch manchmal eröffnen sich durch die achtsame Berührung eines anderen Menschen noch einmal ganz neue Möglichkeiten.

Eine Berührung kann beispielsweise Empfindungen, Muskelspannungen oder emotionale Reaktionen bewusst werden lassen, die bei der Selbstberührung oder im Gespräch bisher nicht wahrnehmbar waren. Gleichzeitig können neue Erfahrungen mit Nähe, eigenen Grenzen, Sicherheit und dem bewussten Zulassen oder Ablehnen von Berührung entstehen.

Hier kann Sexological Bodywork eine wertvolle Ergänzung zur sexologischen Beratung sein. Während in der Beratung Gespräche und angeleitete Eigenübungen im Vordergrund stehen, kann im Sexological Bodywork auf Wunsch auch mit direkter, achtsamer Berührung gearbeitet werden.

Dabei geht es nicht darum, körperliche Blockaden mit Druck zu lösen oder etwas erreichen zu müssen. Vielmehr entsteht ein geschützter, professioneller Erfahrungsraum, in dem die Frau ihren Körper in ihrem eigenen Tempo erkunden kann. Jede Berührung erfolgt nur mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung und kann jederzeit verändert oder beendet werden.


Manches lässt sich im Gespräch verstehen. Anderes wird erst durch das unmittelbare körperliche Erleben erfahrbar.


Beide Zugänge können sich ergänzen und Frauen dabei unterstützen, mehr Vertrauen in ihren Körper zu entwickeln und neue Möglichkeiten im Umgang mit ihren körperlichen Reaktionen zu entdecken.


7. Vaginismus in der Partnerschaft – ein Wort an den Partner

Vaginismus kann auch für den Partner eine große Herausforderung sein. Vielleicht fragst du dich, ob du etwas falsch machst, ob deine Partnerin dich nicht begehrt oder ob du einfach noch geduldiger und einfühlsamer sein müsstest.

Doch Vaginismus bedeutet nicht, dass mit eurer Beziehung etwas nicht stimmt oder dass deine Partnerin dich nicht begehrt. Die Ursachen können weit zurückliegen und müssen nichts mit dir oder eurer aktuellen Beziehung zu tun haben.

Ein liebevoller, verständnisvoller Umgang, Geduld und der Verzicht auf Leistungsdruck sind wertvolle Voraussetzungen. Sie allein reichen aber nicht immer aus, um unwillkürliche körperliche Reaktionen zu verändern. Denn manchmal braucht es mehr als Entspannung und Entschleunigung, um neue körperliche Fähigkeiten zu entwickeln und mögliche Zusammenhänge zu verstehen.


Du musst das Problem nicht lösen. Aber du kannst deine Partnerin auf ihrem Weg unterstützen.


Und manchmal kann es hilfreich sein, diesen Weg ein Stück gemeinsam zu gehen.


8. Was hilft bei Vaginismus? Individuelle Begleitung und professionelle Unterstützung

Jede Frau bringt ihre eigene Geschichte, ihre Erfahrungen und ihre ganz persönlichen körperlichen Reaktionen mit. Deshalb gibt es auch beim Vaginismus nicht die eine Ursache und nicht die eine Methode, die für alle Frauen gleichermaßen hilfreich ist.

Manchmal stehen Ängste oder schmerzhafte Erfahrungen im Vordergrund. Bei anderen Frauen geht es eher darum, den eigenen Körper besser kennenzulernen, neue körperliche Fähigkeiten zu entwickeln oder Zusammenhänge zu entdecken, die ihnen bisher nicht bewusst waren. Oft wirken mehrere Aspekte zusammen.

Eine individuelle sexologische Beratung bietet die Möglichkeit, das eigene sexuelle Erleben genauer kennenzulernen und mögliche Zusammenhänge zu verstehen. Dabei interessieren nicht nur die Schwierigkeiten, sondern ebenso die bereits vorhandenen Fähigkeiten, persönlichen Bedürfnisse und Wünsche.

Auf dieser Grundlage können gemeinsam passende Entwicklungsschritte gestaltet werden. Neben Gesprächen und angeleiteten Körperübungen kann auf Wunsch auch die achtsame Berührung im Rahmen des Sexological Bodywork eine wertvolle Ergänzung sein.


Entscheidend ist nicht, möglichst schnell eine Penetration zu ermöglichen, sondern den eigenen Körper besser zu verstehen, Vertrauen zu entwickeln und neue sexuelle Möglichkeiten zu entdecken.


Veränderung braucht manchmal Zeit. Doch der eigene Körper ist nichts, gegen das man kämpfen muss. Er kann zu einem vertrauten Begleiter werden, dessen Reaktionen wir zunehmend verstehen und mitgestalten lernen.


Weiterführende Literatur und fachliche Grundlagen

Die sexologische Perspektive dieses Artikels orientiert sich insbesondere an folgenden Veröffentlichungen zum Sexocorporel:

  • Bischof, Karoline (2010): Vaginismus und Dyspareunie der Frau. In: Gehrig, P. & Bischof, K. (Hrsg.): Leitfaden Sexualberatung für die ärztliche Praxis. Zürich: Pfizer AG. Fachkapitel beim ZISS lesen (PDF)

  • Bischof, Karoline (2012): Sexocorporel und die Förderung des sexuellen Lusterlebens. In: Kontula, O. (Hrsg.): Pleasure and Health, Nordic Association for Clinical Sexology, S. 59–68. Deutsche Fassung (PDF)

  • Bischof, Karoline (2018): Das Konzept des Sexocorporel. Sexuologie, 25, S. 35–49. Fachartikel in der Zeitschrift Sexuologie (PDF)


Du möchtest deinen Körper besser verstehen?

Vielleicht hast du dich beim Lesen an manchen Stellen wiedererkannt oder begonnen, deine körperlichen Reaktionen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und kannst eventuell dadurch besser Vaginismus verstehen.

In meiner Praxis in Wien begleite ich Frauen mit Vaginismus dabei, ihre Sexualität und ihren Körper besser kennenzulernen. Als klinischer Sexologe und Sexological Bodyworker verbinde ich die Möglichkeiten der sexologischen Beratung mit körperorientierten Lernprozessen und auf Wunsch achtsamer Berührung.

Dabei stehen deine persönlichen Erfahrungen, Bedürfnisse und Ziele im Mittelpunkt. Gemeinsam erkunden wir, welche Zusammenhänge und Entwicklungsmöglichkeiten für dich wichtig sein könnten – in deinem Tempo und entsprechend deinen Grenzen.


Du möchtest herausfinden, ob meine Begleitung für dich passend sein könnte? In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch von 30 Minuten hast du die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Das Gespräch ist auch online möglich.


Christian Scharl – Klinischer Sexologe und Sexualberater

 
 
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